Mittwoch, den 06. Januar 2010 um 15:13 Uhr

Nachbearbeitung von Internetstreams

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Wer über das Internet Radiostreams aufnimmt, hat oftmals das Problem, dass die aufgenommenen Titel nicht 100-prozentig klar geschnitten sind. Mal schwankt die Lautstärke des Musiktitels, mal ist der Anfang oder das Ende durch den Moderator oder einen Jingle unterbrochen. Für diese Fälle bieten die Softwarehersteller die unterschiedlichsten Tools zur Nachbearbeitung der Audiodateien. Dabei gibt es jedoch gewaltige Unterschiede, die je nach Bedarf mehr oder weniger ins Gewicht fallen.

So bieten manche nur zwei oder drei Funktionen, mit denen die Lautstärke angepasst werden kann, oder der Anfang und das Ende beschnitten wird. Andere wiederum bieten Funktionen mit denen sie sich hinter einem Tonstudio nicht verstecken brauchen.

Vom Schnitt über das Abmischen neuer Songs bis hin zu eigenen Songs macht Nachbearbeitungssoftware den Computer zum zentralen Stützpunkt für Ihre Audiodateien. Damit sind Nachbearbeitungs-Tools für Internetstreams für jedermann geeignet. Angefangen beim Amateur, der einfach nur seine Titel beschneiden möchte, bis hin zum Profi, der Musik abmischt und Samples erstellt. Allerdings hängt der Komfort der Bearbeitung neben der Software auch vom verwendeten Computer ab.

Um Audio Dateien, die aus dem Internet kommen, nachzubearbeiten, werden oftmals Funktionen wie Normalisierung, Audio-Kompremierung oder auch Sampleratenberechnung angeboten. Je nach Funktion sorgen diese für einen verbesserten Klang oder sogar für eine Lautstärkeanpassung. Aber auch die Umwandlung von Audiodateien in ein anderes Format ist für viele interessant, weshalb fast alle Programme die entsprechenden Funktionen anbieten.

 

Acoustica Premium Edition

Dieses Programm ist zwar kostenpflichtig, jedoch auch das Geld wert. Das belegen jedenfalls einige Tester und befinden diese Software als eines der besten Nachbearbeitungsprogramme für den alltäglichen Gebrauch. Viele verschiedene Features sowie die einfache Bedienung sprechen für Acoustica Premium.

Ein Highlight des Programms ist zum Beispiel die Unterstützung von Mehrkanalformaten. Aber auch die integrierten Werkzeuge und Effekte hinterlassen einen grandiosen Gesamteindruck und lassen professionelle Nachbearbeitungen zu. Das Tool beinhaltet sogar einen CD-Brenner. Stapelverarbeitung, FreeDB-Unterstützung, überblendete Loops, Verzerrung sowie diverse Filter bilden ebenfalls ein kleines Repertoire aus dem Acoustic-Gesamtpaket.

Für unter 100 Euro ist dieses Programm sehr großzügig ausgestattet und bietet auch Profis viele Features zur Audio-Bearbeitung. Wer also dauerhaft mit Musikeditierung zutun hat, für den ist dieses Tool sehr gut geeignet.

Acoustica unterstützt alle gängigen Formate

Acoustica erfordert:

  • Pentium-Prozessor mit 1 GHz oder höhere Taktfrequenz
  • 256 MB RAM oder höher
  • Grafikkarte mit mindestens 16-Bit Farbtiefe
  • Von Windows unterstütze Soundkarte
  • Windows 7, Windows Vista, Windows XP oder Windows 2000
  • DirectX 8.0 oder höher

 

WavePad

Ein freies Tool zur Nachbearbeitung von Audio-Daten zu finden, ist nicht sonderlich schwierig. Aber eines mit vielen Features und einfacher Bedienung gestaltet sich schon schwieriger. Mit WavePad ist man jedoch an der richtigen Adresse.

Das Freeware-Programm unterstützt alle gängigen Formate. Außerdem sind Bearbeitungsfunktionen wie Schneiden, Kopieren, Stille einfügen oder Autotrim nur ein kleiner Auszug des reichhaltigen Featureumfangs. Auch eine ganze Reihe von Effekten lassen sich spielend leicht in den Track mit einbauen und kombinieren. Hinzu kommt, dass die Software einen CD-Ripper sowie einen CD-Brenner beinhaltet.

Durch die einfache Bedienung sowie die äußerst große Auswahl an Funktionen ist WavePad nicht nur für Gelegenheitsbearbeitungen geeignet, sondern auch etwas für professionelle Nutzer. Dieses Programm ist sehr empfehlenswert.

WavePad unterstützt die folgenden Formate:

WAV, MP3, VOX, GSM, RM, AU, AIF, FLAC, OGG

WavePad erfordert:

Betriebssystem: Win98/98SE/Me/2000/NT/XP/2003/Vista

Letzte Aktualisierung am Dienstag, den 02. Februar 2010 um 15:41 Uhr

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