Es handelt sich dabei nicht um einen Werbeslogan für die Ankunft einer neuen Geschmacksrichtung von Absolut. Vielmehr geht es um einen Kurzfilm, der die Unterstützung von Absolut erhielt. Ideengeber und Director war der Regisseur Spike Jonze. Bekannt für „Being John Malkovich“ und die beiden Jackass-Filme. Aber ganz im Kontrast zu Jackass geht es in „I’m here“ um eine Liebesgeschichte von zwei Robotern. Er führt ein einsames, sehr strukturiert ablaufendes Leben. Sie ist mit ihrem Freigeist und Kreativität der komplette Gegensatz und der Film sorgt für unvorhersehbare Szenerie.
Dies passt laut eigener Aussage genau in die Thematik und den Grundgedanken von Absolut. Da man Werbungen und diverse Kampagnen mit Bildern und Fotos schon gemacht hatte, wollte das Unternehmen neue Wege gehen. Und das gelingt ihnen immer wieder. Der Kurzfilm hatte seine Premiere auf dem Sundance Film Festival und war anschließend auch auf der Berlinale. Einen „eigenen“ Kinoraum hat die Roboterliebe ebenso. In der ersten Woche schauten sich 230.000 Besucher den Kurzfilm an.
Normalerweise sucht die Unternehmung Absolut häufig unbekannte Künstler auf, um ein Arrangement zu vereinbaren. Aber mit Spike Jonze reiht sich eher ein Namenhafter in die Liste ein, die allerdings auch Andy Warhol beinhaltet, der ja nun auch nicht irgendwer ist. Wer Lust hat, kann sich den nachfolgenden Trailer näher ansehen.
Wobei ich gestehen muss, dass der Film „I’m here“, der von Absolut Vodka unterstütz wurde, mich nicht vom Hocker haut, weil zu wenig Informationen enthalten sind, um mir den Film schmackhaft zu machen. Allerdings wird deutlich, dass es sich nicht um einen Liebesfilm im lustigen Sinne handelt, sondern dass er zum Nachdenken anregen. Das kommt daher, dass neben Robotern ebenfalls Menschen und Tiere vorkommen und die Stimmung des Kurzfilms sowie Mimik des männlichen Roboters doch eher traurig und bedrückend ist. Wobei Absolut bei mindestens 40% ja nicht unbedingt für Trübsal stehen sollte...
