Bei diesem Wetter bietet sich das Grillen doch förmlich an. Sonne scheint, man schmilzt aber nicht gleich weg, wenn man einen Schritt vor die Tür macht. Also am späten Nachmittag ruhig den Grill anschmeißen, ein paar Freunden Bescheid geben, um sich gemeinsam Steaks in die Figur zu hauen. Dazu vielleicht noch ein bis zwei Bierchen naschen und anschließend dem Magen einen Absacker gönnen, damit er das alles auch verarbeiten kann. Danach bietet sich dann ein kleines Lagerfeuer an, um gemütlich das Gegrillte zu verdauen und alte Zeiten zu durchschweifen.
Allerdings kann man das Lagerfeuer auch musikalisch untermalen. Dazu muss einfach nur eine Gitarre ausgepackt werden. Sie ist meines Erachtens das beste Musikinstrument für solch eine Atmosphäre. Sollte im eigenen Haushalt aufgrund der fehlenden Fingerfertigkeit keine Gitarre vorhanden sein, wäre es empfehlenswert, wenn einer der Eingeladenen über solch eine verfügt. Und diese auch mitbringt. Für diese Untermalung lohnt es sich, ein paar Klassiker der Lagerfeuerlieder zu kennen. Besser wäre da jemand in der Gruppe, der die auch spielen kann. Und wenn nicht ist das auch kein Problem. Laut Axis of Awesome braucht man nur vier Akkorde, die wichtig sind.
Nun, welche Songs sind das denn jetzt? Keine Sorge, zum Plätschern der Wellen und dem Knistern des Feuers werde ich euch nicht Rammstein andrehen wollen. Also nichts gegen die sechs Jungs, aber für ruhige Lagerfeuermusik sind sie ja nun wirklich nicht bekannt. Ich würde eher Lieder wie „Let it be“ oder auch „Yesterday“ von den Beatles bevorzugen. Aber eigentlich kann man generell alles von den Beatles nehmen. Wer es nicht ganz so schnulzig wie „Let it be“ angehen lassen will, schnappt sich einfach das „Yellow submarine“.
Eine ganz kleine Auswahl an Lagerfeuerliedern:
- Terry Jack – Seasons in the sun
- Bob Dylan – Knocking on heavens door
- Oasis – Wonderwall
- Bob Dylan – Blowin in the wind
- Styx – Boat on the river
- Uriah Heep – Lady in Black
- Everlast – What is like
- Red Hot Chili Peppers – Under the Bridge
- Bob Dylan – House of the rising sun
- Eagles – Hotel California
Foto: Flickr / Max Braun (Original und Spiegelung)



