Eine Goldene Schallplatte bekommt man in Deutschland, wenn eine Single mindestens 150.000 Mal und ein Album mindestens 100.000 Mal verkauft wurde. Der Erhalt einer Platinschallplatte ist eine noch höhere Auszeichnung. Singles und Alben müssen hier mindestens doppelt so oft verkauft worden sein, als bei einer Goldenen. Jedoch muss bedacht werden, dass nicht die Zahl der Endverbraucherkäufe als Messwert genommen wird, sondern die von der Plattenfirma an den Handel verkauften Einheiten. Das soll den Erfolg von Herbert Grönemeyer aber keinesfalls schmälern. Aufgrund von 12 Musik-Alben ist in der Laufbahn von ihm einiges zusammengekommen. Um euch ein paar Zahlen zu nennen: Von den Platinschallplatten müssten 32 Stück sein Heim schmücken, nur von den Alben versteht sich. Dazu kommen noch zwei Stück von den Singles und eine von einer DVD. Dies macht zusammen sogar 35 Platten in Platin. Dazu kommen aber noch Goldschallplatten. Hier sind es aber „nur“ fünf Stück.
Sein erfolgreichstes Album ist dabei „Mensch“ (2002), dass insgesamt mit Single und DVD alleine schon 17 Mal Platin abräumte. Das Album hatte durch die Vorbestellungen schon Platin, bevor es überhaupt auf dem Markt erschienen war. Mit der gleichnamigen Single-Auskopplung gelang es ihm auch erstmals auf Platz eins der Singlecharts zu stehen. Neben der Sammlung an Schallplatten hat Grönemeyer aber auch noch einige andere Awards einheimsen können. So besitzt er zum Beispiel acht Echos und vier Cometen. Außerdem darf er noch einen Adolf-Grimme-Preis und einen World Music Award sein eigen nennen. Über einen Preis wird er angesichts eines solchen Erfolges locker hinwegsehen oder nur müde lächeln: 1979 erhielt er die Goldene Zitrone für das schlechteste Albumcover.



