Damals traf sie mit dem leichten Hauch von Retro genau die Nische zwischen normalen Pop und den Retrosounds von Duffy oder Amy Whinehouse. Das bekannteste Lied wurde „Sweet about me“ aus einer Rexona-Werbung. Der jetzige Klang grenzt sich etwas von der ersten Platte ab. „Ten“ ist immer noch sehr poplastig, jedoch erwartet den Hörer eine Mischung aus Pop, frischen Beats und ein wenig Disco-Sound. Allerdings sind die Discotöne nicht komplett neu-modern, sondern erinnern etwas mehr an die ’80er. So kommt wieder diese leichte Nuance von Retro durch. Die drei verwendeten Elemente verschmelzen in allen 13 Tracks miteinander und sorgen so für ein Pop-Album, das in die aktuelle Zeit passt und nicht veraltet wirkt.
Außerdem hat die italienisch-abstammende Australierin Gabriella Cilmi ein Remake von ihrem Erfolgssong „Sweet about me“ gemixt und mit auf die Platte gepackt. Die Stimme hat sich nicht verändert und ist noch genauso klangvoll wie zuvor. Allerdings war es das dann auch mit den vergleichen zum ersten Album. Wer sich so mit den Discoliedern aus den ’80er gar nicht identifizieren kann, wird es auch mit der Platte sehr schwer haben und eventuell von Gabriella Cilmi enttäuscht sein. Von unserer Seite aus wird stark bezweifelt, ob sie an die alten Erfolge anknüpfen kann. Dazu fehlt der dieses gewisse Etwas. „Ten“ wirkt nicht so natürlich wie „Lessons to be learned“. Reinhören sollte man auf jeden Fall in die Parts „On a mission“ und „Invisible girl“. Schnulzig daher kommt die Ballade „Defender“.
Das Album ist nicht nur in den Läden erhältlich, sondern auch zum downloaden unter musicload.de zu bekommen.
Trackliste zu „Ten“:
- On a mission
- Hearts don't lie
- What if you knew
- Love me cos you want to
- Defender
- Robots
- Superhot
- Boys
- Invisible Girl
- Glue
- Let me know
- Superman
- Sweet about me (Twenty Ten Version)


