Multimedia - Empfehlung

DVD - Empfehlung

Games - Empfehlung

Dienstag, den 16. März 2010 um 13:34 Uhr

Kino-Highlights am Donnerstag

Artikel bewerten
(2 votes)

Diese Woche neu im Kino: "Green Zone" mit Matt Damon, der einen Soldaten auf der Jagd nach der Wahrheit spielt. Außerdem der Film "Legion", bei dem Engel mal nicht so gut sind, wie sie immer tun. Außerdem gibt es "Zahnfee auf Bewährung", eine lustige Komödie mit dem ehemaligen Wrestler Dwayne "The Rock" Johnson sowie ein herzergreifender Film namens "Everybody's Fine" in Starbesetzung zu sehen.


Green Zone

Schauplatz Irak. Der Truppenführer Roy Miller (Matt Damon) soll erneut mit seinem Gefolge nach Massenvernichtungswaffen suchen. Doch zum wiederholten Male wird klar, dass es scheinbar gar nicht um diese Waffen geht. Ein Admiral von Saddam Hussain besitzt angeblich Informationen, die diese Fehleinsätze erklären und außerdem Geheimnisse der amerikanischen Regierung aufdecken könnte. Miller macht sich auf die Suche nach diesem Mann, der dabei von einem Leiter eines Sonderkommandos des Pentagons ebenfalls gejagt wird.

Das  Duo der Bourne-Trilogie beweist es erneut. Action in einem wahnsinnigen Tempo kann auch auf einem Kriegsschauplatz für ordentlich Unterhaltung sorgen. Dieser Film wird allen Bourne-Fans gefallen und man muss aufpassen, dass man vor lauter Action ja wieder anfängt zu atmen.

Legion

Die Apokalypse steht unmittelbar bevor, weil Gott dieses Mal den Bösen spielt. Bevor der neue Messias geboren wird, schickt er seine Engel auf die Erde, um die Welt zu zerstören. Dabei gilt der ungeborene Messias, welcher im Bauch einer ahnungslosen Kellnerin heranwächst, als Hauptziel. Gott hat von dem genug, was er unlängst mal erschuf. Doch so leicht geben sich die Erdenbürger nicht geschlagen und bekommen dabei Hilfe von dem Erzengel Michael. Dieser ist äußerst daran interessiert, die Welt vor dem Untergang zu retten.

Der Regisseur Scott Stewart produzierte einen durchschnittlichen Mystery Horrorthriller. Dem Zuschauer wird ein solider Film präsentiert, der eher durch actionreiche Szenen mit tollen Effekten glänzt, als mit einer hoch intelligenten Story. Wer den Film im Kino gucken möchte, sollte sich im Klaren sein, einen Film der zweiten Riege zu schauen.

Zahnfee auf Bewährung

Eishockey ist eigentlich ganz einfach. Der Puk muss ins gegnerische Tor. Doch der Spieler Derek Thompson (Dwayne "The Rock" Johnson), liebvoll Zahnfee genannt, interpretiert das Spiel ein wenig anders. In jedem Eishockeyspiel macht es sich der grobe und selbstverliebte Derek zur Aufgabe dem gegnerischen Spieler einen Zahn auszuschlagen. Als er einem kleinen Mädchen erzählen wollte, es gebe keine Zahnfee, wird er selbst zu einer und das mit allen drum und dran. Zunächst kommt der klobig wirkende Derek mit seiner neuen Aufgabe nicht ganz klar. Doch nach einer Zeit ändern sich seine Prioritäten.

Die Geschichte des Films ist in einem Satz erzählt. Ein herzloser Egoist wird durch kleine magische Einwirkungen und anderen Nebeneffekten zu einem netten Mitmenschen. Regisseur Michael Lembeck und der Hauptdarsteller Dwayne "The Rock" Johnson schufen eine Komödie nach allzeit bekannten Regeln. Doch wer sich bei solchem Spaß unterhalten fühlt, kann beruhigend in diesen Comedystreifen gehen.

Everybody’s Fine

Der Witwer Frank lebt nach dem Tod seiner Frau alleine zuhause. Die vier Kinder aus dieser Beziehung sind mittlerweile Erwachsen und längst verstreut ausgezogen. Als diese alle das Weihnachtsfest nacheinander absagten und nicht zu dem alleinstehenden Vater reisten, beschloss Frank selbst seine Kinder zu besuchen. Als er seine zwei Töchter und einen Sohn antrifft, merkt er, dass diese ihm ein schönes Leben vorspielen und die eigentlichen Sorgen um die verstorbene Mutter und den abwesenden Sohn verheimlichen. Nach und nach kommt Frank durch seinen Willen den Familiensinn wieder ins rechte Licht zu rücken, hinter die verborgenen Gefühle seiner Kinder.

Mit den Hauptdarstellern Robert De Niro, Kate Beckinsale, Drew Barrymore und Sam Rockwell kann so ein Film eigentlich nur gelingen. Die Darsteller verkörpern das zentrale Thema mit überzeugenden schauspielerischen Leistungen eindrucksvoll und erzählen die vorhersehbare Story auf eine eher herzliche und nicht schmerzliche Art.

Letzte Aktualisierung am Dienstag, den 16. März 2010 um 14:35 Uhr

Kommentar abgeben


Letzte Kommentare