Was braucht man bei einem Filmabend? Genau: Filme. Ohne die geht da vermutlich gar nichts. Also kurz einen Überblick verschaffen, wer alles zu diesem Ereignis kommt. Am besten die Leute, die den Abend davor mit unterwegs waren. Das vergrößert die Chance, dass es denen genauso geht und die auch nur chillen wollen. Daraufhin eine kleine Auswahl an DVDs erstellen, damit so viele wie möglich zufriedengestellt werden können. Ich weiß, jetzt müssen die Filme nur noch irgendwie ohne Aufriss zu einem gelangen. Aber keine Sorge, da kann Abhilfe geschaffen werden. Einfach die Person anrufen, die den kürzesten Weg zur Videothek hat. Nachdem das geklärt ist, sollte das Equipment im Wohnzimmer ein paar Kriterien erfüllen.
Bildwiedergabe
Ein vernünftiges Bild macht da durchaus einen positiven Anfang. Dazu ist so ganz im Vertrauen unter uns zu sagen, dass die Zeit der Röhrenfernseher echt vorbei ist. Also sollte es schon ein LCD-TV sein. Dieser sollte dann auch eine 1080p-Auflösung vorweisen, was im Volksmund Full HD heißt. Außerdem sind 100 Hertz sinnvoll, damit die Bildabfolge für das Auge flüssiger wirkt. Da das Auge ebenfalls zum Körper gehört, möchte man dieses ja nun auch nicht übermäßig strapazieren. Besser als LCD ist ein LED-Fernseher, da gleiche Features vorhanden sind, aber das gute Stück im Normalfall bessere Schwarzwerte bieten kann.
Wer ganz aktuell sein möchte, der bietet seinen Gästen 3D-Feeling und hat einen 3D-Fernseher bei sich stehen. Hierbei sollte allerdings beachtet werden, dass es durchaus sinnvoll ist, auch genug Shutterbrillen zur Verfügung zu haben. Diese Brillen sind allerdings etwas teuer. Wohl dem, der Freunde hat, die ebenfalls eine 3D-Fernseher haben und eigene mitbringen können. Es ist ein wenig unpraktisch, wenn nur der Gastgeber eine hat und dem Rest das stereoskopische Erlebnis enthalten bleibt. Dadurch sammelt man nur unnötig Minuspunkte, die man eventuell eh schon hat, da ja neben der Besorgung der Filme auch der Kauf von Chips und Süßem sowie Getränken aufopferungsvoll organisiert und elegant abgewälzt beziehungsweise verteilt wurde.
Wer genug Platz an der Wand hat, könnte auch über einen Beamer nachdenken. Die gibt es ebenfalls in mit 1080p-Auflösung oder auch mit 3D. Durch eine angemessene Leinwand haben Beamer den Vorteil, dass ein größeres Bild erzeugt werden kann. Außerdem sind Beamer mittlerweile zu einem vernünftigen Preis zu haben. Jedoch sollte hier im Vordergrund auf die Qualität geachtet werden, auch wenn der Preis durchaus verlockend sein kann. Pixelzählen ist out!
Entfernung zum Projektionsmedium
Faustregel ist bei der richtigen Wahl des Mediums aber der Abstand zum Bild. Die Bilddiagonale soll angeblich ungefähr ein Drittel der Entfernung des Betrachters betragen. Dazu ein kleines Beispiel. Die Entfernung zum Bild beträgt 3,6 Meter. Ein Drittel davon wäre 1,2 Meter. Also sollte die Bildschirmdiagonale 120 Zentimeter betragen. Um die Zollangabe zu erhalten, teilt man jetzt durch 2,54, da ein Zoll 2,54 Zentimeter sind. Also wäre hier die optimale Zollgröße 47. Dies soll natürlich als Richtwert verstanden werden. Der richtige Abstand hängt aber auch davon ab, wie das Sehvermögen des Betrachters ist und welche Auflösung man hat.
So, ich hatte vorhin so einfach DVDs in Raum geworfen. Das muss ich noch verbessern. Für den 3D-Genuss gibt es zwar eine noch sehr, sehr überschaubare Anzahl an Filmen, die in 3D produziert worden sind, aber es gibt sie. Natürlich eignen sich aufgrund der besseren Qualität Blu-rays noch etwas besser. Voraussetzung ist dafür aber ein Blu-ray-Player.
Fotos: Flickr/anitakhart (Tortillas), Flickr/Aernout Peeters (Beamer)













