Der kleine Tomek ist für die heutige Zeit ein untypischer Jugendlicher. Trotz seiner 15 Jahre hat er kein Interesse an Alkohol und Frauen und widmet sich lieber seiner Leidenschaft Astronomie. Das ändert sich schlagartig, als die gleichaltrige Martha in sein Leben tritt und er sich Hals über Kopf in sie verliebt. Diese hat jedoch Vorstellungen, die Tomek nicht erfüllen kann. Bevor Tomek aber abgewiesen wird, versucht er ihr durch Geschäfte kleine Geschenke zu machen. Dadurch gerät er in einen Strudel, der ihn immer tiefer zieht. Auf legale Weise ist es nämlich schwer, genug Geld zusammenzukratzen, um der Angebeteten zu gefallen.
Also lässt sich Tomek auf immer dunklere Machenschaften ein. Diese starten mit einer Zusammenarbeit mit Borys, wodurch er eine kriminelle Laufbahn einschlägt, bei der Tomek sich schnell in der eigenen Prostituierung wiederfindet, die dort endet, wo seine Zuhälterkarriere anfängt. Nur hat ein solches Leben auch immer seine Schattenseiten, die am Ende des Films deutlich aufgezeigt werden.
Die Kritiken zu „Ich, Tomek“ sind eindeutig positiv und auch von uns gibt es Zuspruch, da der Inhalt sehr anspruchsvoll gestaltet wurde und die Story auf ganzer Linie überzeugen kann. Allerdings kommt etwas das Gefühl auf, dass einiges sehr dramatisiert wird. Trotzdem wird die Warnung deutlich, dass man durch zu leichte Beeinflussung schnell in den Sumpf der Kriminalität rutschen kann. „Ich, Tomek“ hat von mehreren Seiten das Prädikat "Besonders Wertvoll" bekommen.













