Unkontrollierbare Zombies gehören seit jeher zu den klassischen Horrorschockern. The Crazies spielt in der Kleinstadt Ogden Marsh in Iowa. Aus einem nicht ersichtlichen Grund verwandeln sich die Einwohner in schlafwandelnde Personen, die jeden anfallen und zerfleischen. Der Staat schottet das Dorf komplett durch Militär ab und versucht so, es sich selbst zu überlassen. Der Sheriff David Dutton (Timothy Olyphant) will sich allerdings seinem Schicksal nicht ergeben und sucht in Eigenregie einen Weg, um seine Familie vor den Zombies zu schützen.
Der Streifen The Crazies überzeugt nicht zwingend durch seine Story, da diese in diversen Horrorfilmen ebenfalls zu finden ist. Jedoch ist die Inszenierung durch das dunkle Ambiente gepaart mit der weitläufigen Landschaft perfekt gelungen. Aufgrund fehlender Jugendfreigabe, kommt ebenso blutiges Gemetzel nicht zu kurz. Die Streuung ist dabei aber nicht zu extrem, sodass die Story leiden könnte. Spannung wird durch Ausblendungen und Andeutungen erzeugt. Typisch ist allerdings die Darstellung des amerikanischen Überlebenswillens des Individuums, in Gestalt des Sheriffs, welcher sich über das Wohl der Gemeinschaft stellt.
Das Drama Versailles hat mir dem eigentlichen Schloss des Barocks wenig zu tun. In dem Wald rundum dieses Schlosses leben die Aussteiger und Außenseiter der Gesellschaft. Auch Damian (Guillaume Dépardieu) gehört zu diesen Menschen. Eines Tages nimmt er eine Frau (Judith Chemla) mit ihrem fünfjährigen Sohn auf. Doch am nächsten Morgen ist diese abgehauen und hat den Jungen Enzo (Max Baisette de Malglaive) zurückgelassen. Anfangs versucht Damian den Sohn loszuwerden, doch zusehends bildet sich eine enge Bindung zwischen den beiden. Diese wird für Damian so bedeutungsvoll und existentiell, dass er, um dem Kind ein richtiges Zuhause zu bieten, sich zurück in die Gesellschaft wagt.
Widerspiegeln soll Versailles die Sichtweise des Regisseurs Schoeller, der Frankreich als Klassengesellschaft sieht, in der Ungerechtigkeit und Egoismus herrscht. Der Film verzichtet auf Spezialeffekte und besticht so durch Echtheit. Auch die Ereignisse werden authentisch dargestellt. Die aufkeimende Hoffnung wird gnadenlos niedergeschmettert. Emotionen und soziale Schieflage sollen das Hauptaugenmerk des Filmes sein.













