Bei vielen Filmen habe ich, nachdem ich den Trailer gesehen haben, das Gefühl, dass ich den Film schon gesehen habe. Nicht so bei Mr. Fox! Und ich kann Euch sagen, genau das hat sich bestätigt. Der Film bringt einige Überraschungen mit sich, mit denen man vorher nicht rechnet. Die Story ist so einfach und simpel, aber doch so komplex. Der fantastische Journalist lernt seine Gemahlin in seiner Sturm und Drangzeit kennen. Die beiden wildern durch die Gegend, doch als sich ein kleines Füchslein ankündigt, soll er einen soliden Beruf ausüben. Er wird Kolumnist in der Gazette. Ob er damit einen soliden Beruf wählt, sei mal hinten angestellt. Später ziehen sie aus einem Loch in ein Baumhaus. Von dort hat der Fuchs Mr. Fox eine grandiose Aussicht auf die drei Bauern: Boggis, Bunce und Bean. Er entwickelt einen Plan für seinen letzten Coup.
Das läuft erst gut, doch dann kommen die Bauern Mr. Fox auf die Schliche und versuchen ihn zu vernichten. Drei Bauern kämpfen gegen einen Fuchs. Interessant ist, wie sich die Bauern dabei fast selber zugrunde gehen. Spannend ist auch das Verhältnis in der Ehe, denn Mr. Fox belügt seine Frau, was zu einer Ehekrise führt. Weiterhin reiht sich in die Geschichte ein Jungenstreit zwischen dem Sohn und dessen Cousin, der gerade zu Gast ist, weil dessen Vater krank ist. Die beiden sind wie Feuer und Wasser und vor allem auf dem Weg zu sich selber. Sie zanken häufig und jeder findet sich in diesem Eifersuchtsdrama wieder. Hier geht es auch um die Liebe der Eltern zu ihrem Sohn und die Anerkennung, die für jedes Kind so wichtig ist.
Manchmal laufen Filme nach dem Schema F. Jemand verliebt sich, der andere nicht, der andere buhlt und am Ende kriegen sie sich doch. Aber nicht bei Mr. Fox. Hier reiht sich eine Story über die man nachdenken kann an die nächste und die bedürfen auch einige Tage des Sackenlassens. Ich habe weniger als gedacht im Kino gelacht. Obwohl die eine oder andere Stelle schon sehr komisch war, vor allem durch die Vermenschlichung der Füchse. Das fand ich aber nicht so wichtig. Ich habe etwas mitgenommen, worüber ich nachdenken kann. Und es ist sicher nicht das letzte Mal, dass ich diesen Film angeschaut habe. Der Film bleibt also ein Tipp mit der Auszeichnung "Besonders wertvoll". Wie der Film "Vincent will meer" von dem wir berichteten.













